Wie man mit einer Espressomaschine mit Siebträger den perfekten Espresso zubereitet

Espressotasse mit BohnenDer Espresso ist eine italienisches Kaffeegetränk und stammt ursprünglich aus Mailand. Der konzentrierte Kaffee mit der hellbraunen Crema ist ein beliebtes Modegetränk in ganz Südeuropa. Der Koffeingehalt des Getränks ist aufgrund der hohen Konzentration und der geringen Wassermenge sehr hoch und der Espresso wird in einer sehr kleinen und nach Möglichkeit vorgewärmten Tasse serviert. Das dickflüssige Getränk bringt viele Vorteile: Genießer des Kultgetränks fühlen sich entspannt, der Espresso regt den Kreislauf sowie die Verdauung an und hilft bei niedrigem Blutdruck. Nach einiger Zeit wird die Konzentration verstärkt und das allgemeine Befinden ist wacher und aufnahmefähiger.

Die perfekte Herstellung von Espresso – was ist zu beachten

Für die Herstellung des perfekten Espresso sind einige Dinge zu beachten. Zuerst ist der richtige Mahlgrad des Kaffees zu einzuhalten. Außerdem müssen die Menge und der Anpressdruck stimmen. Des Weiteren sollen die Siebträgermaschine und eine dickwandige Espressotasse gut vorgeheizt sein, um das Aroma längst möglich erhalten bleiben zu lassen. Espresso hat nämlich leider die Eigenschaft, schnell abzukühlen.
Ein guter und qualitativ hochwertiger Kaffee ist zudem auch wichtig, vorzugsweise eine Bohne von 100 % Arabica. Zum Equipment zur Herstellung von exzellentem Espresso gehören zusätzlich eine gut funktionierende Kaffeemühle, vorzugsweise mit Scheibenmahlwerk, ein Tamper und letztendlich eine Siebträgermaschine. Selbstverständlich hat jeder Mensch individuelle Vorteile, wenn die eigenen Gerätschaften bei der Herstellung von Espresso genutzt werden.

Die Funktion einer „echten Espressomaschine“

Einen perfekten Espresso erhält man eigentlich nur bei der Verwendung einer Kaffeemaschine mit Siebträger. Zuerst müssen die Espressobohnen gemahlen werden. Das feine Kaffeemehl soll dann mit einem Tamper, auch „Kaffeestempel“ genannt, konzentriert angepresst und „verschönert“ den Espresso, da keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Das konzentrierte Kaffeemehl wird sodann am Siebträger angepresst. In der Siebträgermaschine wird dann Wasser auf 90 ° C erhitzt und das gemahlene Kaffeepulver wird unter circa 9 bar Druck im Siebträger gepresst. Für den Druck wird zumeist eine elektrische Pumpe genutzt, jedoch gibt es auch Maschinen mit einem mechanisch funktionierenden Hebel. Die elektrische Pumpe benötigt meist ein paar Sekunden zur Vorbrühung und danach dauert es noch etwa 25 Sekunden, bis das heiße Wasser den Siebträger erreicht. Zu Beginn benötigt es einige Minuten, bis der Benutzer den Dreh raus hat, doch mit mehr Übung dauert der Vorgang der Zubereitung von Espresso nicht mehr als zwei Minuten.

Die Vorteile beim Einsatz einer Siebträgermaschine

  • individuelle Herstellung von Espresso dank der eigenen Bestimmung von Mahlgrad, Kaffeemenge und Anpressdruck
  • schnelle Herstellung möglich durch das genaue Kennen der eigenen Siebträgermaschine
  • Espresso läuft im Idealfall ölig und langsam aus der Maschine, wirkt daher aromatisch
  • einzigartige Frische
  • ein nostalgisches und gleichzeitig modernes Gefühl der Kaffeeherstellung
  • einzigartiger und außergewöhnlicher Geschmack
  • fordert die Verdauung
  • kleiner Energieschub bei Müdigkeit
  • fordert die Konzentration
  • in verschiedenen Variationen erhältlich beziehungsweise zubereitbar, beispielsweise Espresso Macchiato

Quellen:
http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/952,0/Chefkoch/Espresso-Der-kleine-Kraeftige-fuer-Kaffeeliebhaber.html

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